© a|sh sander.hofrichter architekten GmbG, Foto: Wolfgang Fallier

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Interview mit Prof. Linus Hofrichter, Geschäftsführer sander.hofrichter architekten GmbH

Linus Hofrichter hat von 1979 bis 1986 an der Universität Karlsruhe (TH) Bauingenieurwesen und Architektur studiert. Seit 1996 ist er Inhaber von sander.hofrichter architekten. 1997 wurde er in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen. Seit 2003 ist er Mitglied und seit 2006 stellvertretender Vorsitzender des Vereins Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen e.V. (AKG), Berlin. Seit 2008 ist er Mitglied des Expertenausschusses für DIN-Normen im Krankenhausbau (EDK), Berlin. Die Professur für Krankenhausplanung an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen hat Linus Hofrichter seit 2012 inne. Seit 2014 ist er einer der Geschäftsführenden Gesellschafter der sander.hofrichter architekten GmbH Gesellschaft für Architektur und Generalplanung.

1. Welche Quintessenz ziehen Sie persönlich nach mehreren Monaten Corona?

Prof. Linus Hofrichter: Wir haben uns im Büro sehr schnell auf die neue Situation eingestellt, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden umgehend mit Hard- und Software ausgestattet, um auch weiterhin ihre Konferenzen und Treffen abzuhalten und auch von zuhause an den Plänen arbeiten zu können. Das hat alles sehr gut funktioniert. In der Geschäftsleitung haben wir konsequent das Social Distancing durchgezogen, indem die einzelnen unserer Standorte ausschließlich über Video im Kontakt zueinander standen. Ich persönlich habe von Anbeginn der Krise in meinem Homeoffice gearbeitet und, so schlimm die Pandemie auch ist, es war eine positive Erfahrung. Man kann auch von zuhause mit interessanten Gesprächspartnern sehr viel per Video-Konferenz bewegen. Ich habe sogar gemerkt, dass ich mehr Zeit für Projekte habe, weil die Taktung sehr eng ist, alle 1-1,5 Stunden beschäftigt man sich mit einem anderen Projekt. Letztens Endes ein sehr effizientes Arbeiten. Außerdem fiel das Reisen weg. Ich fahre sonst 40.000 Kilometer im Jahr, in diesem Jahr komme ich vielleicht auf 15.000. Natürlich habe ich hier und da auch den persönlichen Kontakt vermisst. Nach einigen Monaten Bildschirm hat man irgendwann einen Punkt erreicht, wo man sich wünscht, die Menschen wieder persönlich zu sehen. Und der Punkt ist ja jetzt auch gekommen, langsam starten Konferenzen und persönliche Treffen wieder. Für besonders sensible und komplexe Dinge ist ein Zusammenkommen unverzichtbar. Parallel organisieren wir auch weiterhin Video-Konferenzen, ich hoffe, dass das auch so bleibt. Wir gehen jetzt auch wieder in die Krankenhäuser mit Mundschutz und entsprechender Hygienevorsorge. Der Presse ist allerdings zu entnehmen, wie fragil das ganze System derzeit noch ist. Das heißt, wir sind durch die Krise noch nicht durch, sie wird uns wahrscheinlich die nächsten Jahre, hoffentlich nicht Jahrzehnte, begleiten. Fest steht, dass wir nicht zurückkehren werden zu einer Zeit wie vor Corona. Die positiven Erfahrungen mit dem Home-Office sollten wir übertragen in die Zukunft und hinterfragen, ob wir nicht diese extremen Reisetätigkeiten zu Gunsten einer konzentrierteren Arbeit von zuhause reduzieren können. Ich bin ein Befürworter des Home-Office, aber natürlich nicht in der Extremität, wie wir es jetzt hatten, denn das kann gerade bei Familien mit kleinen Kindern zu sozialen Spannungen führen. Momentan weiß ja keiner, wie es weitergeht, ob eine zweite Welle kommt oder nicht. Was mich an der ganzen Spekuliererei stört ist, dass man ununterbrochen versucht, irgendwelche Schuldigen zu finden. Ich bin der Meinung, es ist überhaupt nichts falsch gemacht worden. Man hat sich an viele Themen herangetastet und wir haben uns in Deutschland im internationalen Vergleich hervorragend geschlagen; sogar besser als die Länder, die uns oft als Vorbild gezeigt werden, wie die Schweiz, Schweden oder Dänemark. Wir haben einen sehr, sehr guten Job gemacht, sowohl unsere Regierung als auch unsere Verantwortlichen und die meisten Menschen in Deutschland, die sich diszipliniert auf die Sachen eingelassen haben. Ich hoffe nicht, dass wir die nächsten Jahrzehnte nur noch mit Maske einkaufen können. Aber ich glaube, eine gewisse Distanz und eine gewisse Hygiene sollten wir beibehalten und auch zur Normalität werden lassen. Ich habe zwar auf meinen Reisen in Asien immer gelästert, dass die Chinesen und die Japaner immer mit Mundschutz herumlaufen, aber vielleicht müssen auch wir in so eine Richtung gehen

2. Wie sind die Auswirkungen der Krise auf Ihre laufenden Projekte?

Prof. Linus Hofrichter: Ich denke zum Beispiel an Ihren Campus des Zentral-Klinikums in Lörrach! Wir sind Teil einer sehr vielfältigen multikulturellen Gesellschaft in Deutschland. Und wir als Planende in der Bauwirtschaft dürfen uns überhaupt nicht beklagen. Als Spezialisten für Krankenhausbau und Bauten der sozialen Infrastruktur – wir bauen ja zu neunzig Prozent Krankenhäuser, Schulen, Bildungsstätten und Hochschulbauten – haben wir Corona nur sehr geringfügig gespürt. Unsere Baustellen sind genauso weitergelaufen, teilweise sogar besser als vorher, weil die Handwerker auf manchen privaten Baustellen wegen der Befürchtung der Ansteckung nicht mehr weiterarbeiten durften. Stattdessen kamen sie dann verstärkt auf unsere Baustellen. Wir hatten beispielsweise auf der Baustelle des Landtags in Rheinland-Pfalz in Mainz vor der Corona-Krise Personalengpässe und seit der Krise nicht mehr. Mit Ausnahme eines Altenpflegeheims, das wegen des sehr sensiblen Bereiches mit den alten Menschen verständlicherweise gestoppt wurde, hatten wir keine Unterbrechungen auf den Baustellen. In Bezug auf das Zentral-Klinikum in Lörrach werden wir in einigen Monaten mit dem Bau beginnen, die vorbereitenden Maßnahmen laufen auf Hochtouren und der Terminplan wurde eingehalten. Von Verzögerung und Reduktion nichts zu spüren! In mittel- und langfristiger Hinsicht machen wir uns natürlich ein wenig Sorgen, dass Gelder für Krankenhausund Bildungsbauten fehlen werden und dass Häuser, die für 2021/2022 geplant waren, erst in vier Jahren oder später kommen. Obwohl momentan die Politik befürwortet, alle Ausschreibungen weiterlaufen zu lassen. Gerade im Bereich der Sozialbauten, Krankenhäuser und Schulen haben wir in Deutschland dringenden Nachholbedarf.

Ein Krankenhausgebilde kann den medizinischen Prozess unterstützen oder ihm entgegenarbeiten. Ein Krankenhaus muss wie eine gut geölte Maschine funktionieren und den medizinischen Prozess im Sinne des Patienten, der Pflegenden und der Ärzte abbilden. Dies hat etwas mit Wegelängen und Übersichtlichkeit zu tun.

3. Das deutsche Gesundheitssystem wird als krank bezeichnet. Alles ist an Wirtschaftlichkeit herausgepresst worden, was nur geht, Kostenund Zeitdruck, und eine überbordende Bürokratie. Außerdem veröffentlichte das deutsche Krankenhausinstitut kürzlich, dass bei uns derzeit 17.000 Pflegekräfte fehlen, auch auf Intensivstationen. Wie beurteilen Sie die Situation?

Prof. Linus Hofrichter: Wir haben durch die Corona-Krise erfahren, dass unser Gesundheitssystem wesentlich besser ist, als es immer dargestellt wird. Es wird immer schlecht geredet, aber es ist im internationalen Vergleich eines der allerbesten und vielleicht sogar krisenerprobtesten. Wenn so etwas Schreckliches wie eine Pandemie kommt, dann hat gerade unser System mit ausreichend Kapazitäten besser reagieren können. Wir haben ja eher das Problem, zu wenig Ärzte zu haben, obwohl sich diese Situation auch recht gut stabilisiert hat. Weiterhin haben wir einen Pflegenotstand, den wir allerdings auch schon vor der Krise hatten. Dieser ist nochmals durch die Pflegepersonaluntergrenzen- Verordnung unseres Gesundheitsministers Jens Spahn erhöht worden. Es geht um Mindestbesetzungen, das heißt, Pflegende dürfen nur eine Mindestanzahl von Patienten betreuen. In manchen Abteilungen ist die Zahl der zu betreuenden Patienten auf 5 reduziert worden. Wenn man das hochrechnet, dann entstehen natürlich solche Defizite von 17.000 fehlenden Pflegekräften. Der Beruf des Gesundheits- und Altenpflegers wird in unserer Gesellschaft nicht gebührend wertgeschätzt. Um den Beruf aufzuwerten, hat man jetzt die Ausbildung der Alten- und Krankenpflege zusammengetan, sodass die Menschen, die diesen Beruf wählen, sowohl ins Krankenhaus als auch in die Altenpflege können. Denn eine Krankenschwester oder -pfleger wird bislang mehr geachtet als ein Altenpfleger. Und das kann nicht sein. Wenn wir immer weiter im Wohlstand älter werden wollen, dann muss man diesen Beruf achten und ihn auch entsprechend bezahlen. In der Schweiz beispielsweise gibt es keinen Pflegenotstand, da die Leute dort ein besseres Einkommen haben. Bei uns hingegen ist es schon sehr bescheiden, was ein Altenpfleger verdient. Vielleicht muss man den Beruf auch bewusst in gewissen Teilen akademisieren. Bevor ich an die Hochschule in Mittelhessen gegangen bin, habe ich an einer evangelischen Fachhochschule im Studiengang Pflegemanagement gelehrt.

4. Müssen wir zukünftig die Planung der Krankenhausstrukturen an einem Extremszenario wie der Corona-Pandemie ausrichten? Ist das überhaupt finanzierbar und damit möglich?

Prof. Linus Hofrichter: Es ist möglich, wenn wir unseren intelligenten und bereits gestarteten Konzentrationsprozess weiterfahren und Standorte schließen. In Hannover wurden beispielsweise mit Siloah, Oststadt und Heidehaus drei Krankenhäuser geschlossen und gleichzeitig wurde ein neues Klinikum gebaut. Wir beteiligen uns gerade am Wettbewerb in Georgsheil in Ostfriesland. Dort hat jetzt die Politik nach langen Bürgerprotesten beschlossen, drei Krankenhäuser zu schließen und geographisch genau in der Mitte ein Neues zu errichten. Weiterhin planen wir derzeit in Lohr zwischen Aschaffenburg und Würzburg im Spessart ein neues Krankenhaus. Dafür werden vier Krankenhäuser geschlossen. Die Entfernungen für die Patienten sind geringfügig weiter, aber immer noch zumutbar. Das heißt, diese Konzentrationsprozesse, aus vier Krankenhäusern eines zu machen, bedeutet auch, dass wir weniger Personal an verschiedenen Orten benötigen. Über diese Lösung würde sich natürlich auch im gewissen Sinn der Pflegenotstand lösen. Für ein einzelnes Krankenhaus benötigen wir natürlich deutlich weniger Pfleger als für vier. Auf dem Papier ergibt sich damit ein gewisser Stellenabbau, aber wenn die Stellen eh nicht besetzt sind, bedeutet das eine höhere Pflegequalität. Und diesen Kurs gilt es unbedingt weiterzuverfolgen. Nur weil wir jetzt gut durch die Krise gekommen sind, müssen wir nicht an alten Strukturen festhalten und weiterhin alle fünf Kilometer ein Krankenhaus haben. Im Gegenteil, wir müssen weiter diesen Konzentrations- und Konsolidierungsprozess fahren und gezielt auf der Landkarte schauen, wo man welche Krankenhäuser benötigt; und wir müssen die Krankenhausträger dazu anhalten, Schwerpunkte zu bilden. Es kann durchaus sein, dass in einer Stadt fünf Krankenhäuser sinnvoll sind, es kann aber nicht sein, dass sich jedes dieser fünf Häuser auf das Gleiche spezialisiert. Durch unterschiedliche Spezialisierungen auf verschiedene Krankheitsbilder pro Klinik können wir eine bessere Qualität der medizinischen Versorgung gewährleisten. Und damit das regional bestehende Überangebot aufheben. Was nicht heißt, dass es nicht regional kleine Häuser zur Krankenversorgung geben sollte. Ich bin kein Freund einer extremen Konzentration, wie sie in Dänemark praktiziert wird, wo es landesweit nur acht große Krankenhäuser gibt. Diese Kultur haben wir Gott sei Dank nicht. Wir werden nie auf zehn oder zwanzig Krankenhäuser pro Bundesland runtergehen. Wir werden keine zweitausend Krankenhäuser mehr benötigen, wir brauchen vielleicht nur noch tausend. Dass wir nur noch 300 brauchen, wie manche Studien sagen, das ist meines Erachtens unrealistisch und auch nicht gut im Sinne der Bevölkerung. Im Falle einer Pandemie können wir ja nicht hundert Kilometer bis zum nächsten Krankenhaus fahren. Die Franzosen hatten überhaupt keine Kapazitäten und haben dann die Leute über Hunderte von Kilometern von Nord- Frankreich nach Süd-Frankreich verlegt, weil dort noch Betten frei waren. Also so etwas dürfen wir uns nicht erlauben. Es ist essentiell wichtig, dass wir in Bezug auf die Bevölkerungszahlen eine relativ gleichmäßige Krankenversorgung garantieren. Was mir noch wichtig wäre zu erwähnen: es sollte im Krankenhausbau endlich die Diskussion über das Bauen von ausschließlich Einbettzimmern, sowohl in der Normal- als auch in der Intensivpflege, einfließen. Das ist etwas, was wir in Deutschland immer noch nicht verstanden haben, weil wir immer der Meinung sind, sie sind zu teuer und wir können sie uns nicht leisten. Schon allein unter dem Gesichtspunkt der Infektionen oder anderer ansteckender Krankheiten haben Einbettzimmer einen enormen Mehrwert. Es wäre für mich sehr wichtig, dass wir die durch die Krise gewonnenen Erfahrungen mit der Distanz auch auf unsere Bautypologien übertragen.

Ein gutes Betriebsorganisationskonzept und ein gutes Raum- und Funktionsprogramm allein als Grundlage für die Planung geben noch keine Gewähr für ein gut funktionierendes Krankenhaus. Letztlich muss ein Krankenhaus aus dem klinischen Prozess heraus entwickelt werden, der Architekt muss sich in die klinischen Prozesse eindenken, dann wird es ein guter Entwurf.

5. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft äußert sich nicht positiv über diese Leistungskonzentration und meint, dass gerade die Überkapazitäten eine Art Lebensversicherung für viele Menschen und das gesamte deutsche Gesundheitswesen bedeuten. Zudem sei ein System aus weniger Großkliniken in Zeiten einer Virus-Pandemie viel anfälliger. Teilen Sie diese Meinung?

Prof. Linus Hofrichter: Ja, diese Meinung teile ich. Neben den großen Schwerpunkt- Krankenhäusern, den Universitätskliniken und z.B. den BG-Kliniken, die hervorragende Versorgung nach Unfällen leisten, müssen wir in Deutschland an den Regionalkrankenhäusern festhalten. Sie sind sehr gut geeignet, um gerade solche Pandemie-Fälle wohnortnah zu regeln. Dennoch ist es nicht notwendig, wie bereits gesagt, dass wir alle fünf bis zehn Kilometer ein Krankenhaus bestehen lassen. Wir sollten einen gesunden Mittelweg gehen, indem man aus drei Krankenhäusern eines für die Region mit zumutbaren Entfernungen macht. Solche mittelgroßen Krankenhäuser mit circa 200 bis 300 Betten sollten wir uns nach wie vor leisten, auch wenn sie immer wieder wirtschaftlich kritisch gesehen werden. Ich bin überzeugt, dass auch solche kompakten 200-300 Betten Krankenhäuser wirtschaftlich geführt werden können, wenn sie intelligent gebaut sind.

6. Wird es Ihrer Meinung nach zu einer kompletten Neueinschätzung unseres Gesundheitssystems kommen, weil jetzt auch von der Politik verstanden wurde, welch hohen Stellenwert unsere vorhandenen Krankenhauskapazitäten haben?

Prof. Linus Hofrichter: Ich würde mir wünschen, dass mehr Regionalkonferenzen stattfinden, die eine Neueinschätzung nach sich ziehen. Wir haben Gott sei Dank kein staatlich reglementiertes Gesundheitssystem, wie beispielsweise England und Dänemark, wo das staatliche Gesundheitssystem ausschließlich aus Steuermitteln finanziert wird. Das heißt, Sie können dort nicht entscheiden, ob Sie in ein konfessionelles, ein freigemeinnütziges oder ein privates Krankenhaus gehen oder in eines, das Ihnen mental am meisten entspricht. Unsere Vielträgerschaft aus katholischen, evangelischen, kommunalen und privaten Häusern ist ein hohes Gut. Doch auch bei uns kann eine gewisse Reglementierung der Politik Einfluss nehmen. Unser Gesundheitswesen ist im Prinzip Ländersache, also die Länder finanzieren ihre Krankenhäuser. Das ist auch gar nicht so verkehrt. Aber die Länder haben natürlich an ihren Grenzen immer überlappende Themen. Deshalb befürworte ich, dass man sich regional an einen Tisch setzt, um im Sinne des Patienten Krankenhäuser mit hochwertiger Qualität und zumutbarer Ortsnähe zu schaffen. 04 INTERVIEW MIT PROFESSOR LINUS HOFRICHTER In Mannheim gibt es jetzt eine interessante Entwicklung. Es gibt dort ein städtisches Krankenhaus, das sogar universitär ist und Mediziner nach dem Physikum in Kooperation mit der Uniklinik in Heidelberg ausbildet, und es gibt zwei kirchliche Krankenhäuser. Die zwei Kirchen haben es geschafft, dass es jetzt ein ökumenisches Krankenhaus gibt. Es werden weiterhin zwar zwei Standorte betrieben, aber die Schwerpunkte werden unterschiedlich gesetzt. Das ist nie zum Nachteil der Bürger, die in Mannheim leben. Im Gegenteil, es wird eine Verschwendung abgestellt. Man wird dort ein medizinisch-qualifiziertes Angebot bereitstellen, das kostengünstiger wird, ohne dass es die Menschen merken. Und genau das muss unser Ziel sein, wir dürfen uns keine Verschwendung mehr leisten. Dann schaffen wir auch Corona und zukünftige Pandemien. Schließlich möchten wir keine Zustände wie in England haben, wo man ab 65 keine Hüfte mehr bekommt, es sei denn, man zahlt sie selbst.

Die zukünftige Ausrichtung der Planung unserer Krankenhausstrukturen an einem Extremszenario wie Corona ist möglich und finanzierbar, wenn wir unseren intelligenten und bereits gestarteten Konzentrationsprozess weiterfahren und Standorte schließen.

Prof. Linus Hofrichter
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